Cloud-Telefonie DSGVO-konform umsetzen
26.08.2020 | Classics
Cloud-Telefonie DSGVO-konform umsetzen

Eine cloudbasierte Telefonanlage ist heute nicht nur eine Alternative zu einer konventionellen Telefonanlage, sondern bietet auch interessante Zusatzfunktionen, mit denen höchste Flexibilität und ortsunabhängiges Telefonieren ermöglicht wird. Mittels Voice over IP (VoIP) wird die Cloud-Telefonie als Software-Lösung in die Praxis umgesetzt und ist auch aufgrund der dadurch entstehenden Kostenersparnis und des günstigen Anschaffungspreises für Unternehmen aller Größenordnungen relevant - vom kleinen 5-Mann-Handwerksbetrieb bis zum multinationalen Konzern.

 

Jedoch ist bei der Einrichtung einer solchen Kommunikationseinrichtung der berechtigte Datenschutz der Mitarbeiter und Kunden von großer Bedeutung. Durch die Nutzung der Internettelefonie werden vielerorts Spuren hinterlassen - sowohl beim VoIP-Provider als auch beim Administrator. Die Menge der anfallenden Metadaten wird schnell unüberschaubar und Verbindungsdaten wecken Begehrlichkeiten. Was gilt es bei der Anschaffung und dem Betrieb einer Cloud-Telefonie-Einrichtung zu berücksichtigen?

 

 

Wie funktioniert eine Cloud-Telefonanlage?

Eine virtuelle Telefonanlage basiert auf einer Software. Es klackern keine Relais mehr, die Vermittlung und die Sprachübertragung werden ausschließlich über Netzwerkprotokolle abgewickelt. Dies ermöglicht neben den klassischen Funktionen der analogen Telefonie (Makeln, Parken, Weitervermitteln usw.) weitere Möglichkeiten und diese werden im Rechenzentrum des Cloud-Telefonie-Anbieters bereitgestellt. Hierdurch entfällt der Bedarf einer physischen TK-Anlage komplett. Diese ist wartungsanfälliger und komplizierter in der Administration, wenn es darum geht, viele Nebenstellen einzurichten. Bei einer virtuellen Telefonanlage gibt es keine Telefonzentrale mehr. Sie existiert ausschließlich in der Cloud und sollte sich - gemäß EU-Datenschutzgrundverordnung - auf Rechenzentren innerhalb der EU oder besser noch innerhalb Deutschlands befinden. So ist es bei der Cloud-Telefonie-Lösung von Tele2 der Fall.

 

Ein wesentlicher Vorteil einer virtuellen Telefonanlage ist die Tatsache, dass die Verantwortlichkeit des Betriebes der TK-Einrichtung beim Cloud-Telefonie-Provider liegt. Er ist verantwortlich für den reibungslosen Betrieb, für Software-Updates und nicht zuletzt auch für die Datensicherheit. Erfahrene Anbieter wie Tele2 sorgen dafür, dass der Betrieb ausfallsicher ist und dass Datensicherheit sowie Datenschutz gewährleistet sind.

 

Eine Cloud-Telefonanlage wird webbasiert im Browser konfiguriert, wobei jeder User alle Einstellungen seiner eigenen Durchwahl selbst vornehmen kann. Hier kann es sich um Weiterleitungen handeln oder die Einrichtungen einer Sprachmailbox. Persönliche Daten wie angenommene, getätigte oder verpasste Anrufe können direkt eingesehen werden. Bereits hier stellt sich die kritische Frage: Wer darf diese sensiblen Daten sehen und wer nicht?

 

 

Der Nutzer benötigt nur noch ein IP-fähiges Telefon oder eine VoIP-Software auf einem mobilen Gerät - sei es auf dem PC, Notebook oder in Form einer App auf dem Handy. Der User ist auf dem Endgerät seiner Wahl immer unter der gleichen Telefonnummer zu erreichen.

 

 

Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud-Telefonie
Verbindungsdaten müssen DSGVO-konform gespeichert und nur für berechtigte Personen zugänglich sein
Datenschutz und Datensicherheit in der Cloud-Telefonie
Verbindungsdaten müssen DSGVO-konform gespeichert und nur für berechtigte Personen zugänglich sein
Laut DSGVO dürfen sich Kundendaten eines Unternehmens nur auf Servern innerhalb der EU befinden. Sobald ein Mitarbeiter eines Unternehmens mit einem Kunden telefoniert, entstehen mit den Gesprächen bereits schützenswerte Daten, die sich nur innerhalb der EU aufgrund der geltenden Gesetzgebung in einem sicheren Bereich befinden. Diese wecken durchaus Begehrlichkeiten: Nicht nur die Gesprächsinhalte sind interessant, auch die Verbindungsdaten ("Wer hat wann mit wem telefoniert?") stoßen bei Ermittlungsbehörden und Geheimdiensten auf großes Interesse.

Wichtig ist, dass Verbindungsdaten nur im gesetzlichen Rahmen gemäß DSGVO gespeichert werden und diese Daten keinen unberechtigten Personengruppen zugänglich gemacht werden können.
Sichere Cloud-Telefonie mit Tele2

Durch den Standort der Hochsicherheits-Rechenzentren innerhalb Deutschlands finden sowohl deutsche als auch europäische Datenschutzbestimmungen Anwendung. Diese sind überaus streng und übertreffen in wesentlichen Punkten die Bestimmungen z. B. in den USA. Neben der DSGVO und dem Bundesdatenschutzgesetz kommt in Deutschland auch das Telekommunikationsgesetz (TKG) in seiner aktuell gültigen Fassung zum Tragen - dieses geht in Teilen über die Bestimmungen der DSGVO hinaus.

 

Tele2 bietet bereits seit 1998 moderne und preisgünstige Telekommunikationsdienste in Deutschland und Europa an. Insbesondere kleine Unternehmen sind mit einer Cloud-Telefonanlage bestens für die Zukunft der modernen Unternehmenskommunikation gerüstet. Mit VoIP aus dem Hause Tele2 erhalten Sie eine flexible und vor allen Dingen sichere digitale Telefonie-Infrastruktur. Dies geht einher mit einem verbesserten Kostenmanagement, höchsten Sicherheitsstandards und der neuesten Technologien.